Der Adel und der Dritte Stand
Der Adel gilt im allgemeinen als abgeschafft, doch wie so oft, die Realität sieht anders aus: ich lernte diese Tatsache durch die Edle Baroness Mercedes, deren Fürstentum sich im Ruhrgebiet zu Gelsenkirchen befindet. Das kam so: ich hatte es in einem Geschäft sehr eilig und drängte mich vor die mir damels noch unbekannte Baroness, die Dame sah mich nur verachtend an, ich wich zurück und stammelte:"Bittes sehr, entschuldigen Sie." Sie hatte etwas Edles, Herrschendes in ihrem Antlitz. Die Dame gab mir ihre Visitenkarte und sagte mit leiser, befehlsgewohnter Stimme:"Morgen, 14 Uhr!" Eine wirkliche Domina hat es nicht nötig zu schreien, ihr hört Mann zu... alles das sollte ich recht bald erfahren... Pünktlich fand ich mich am nächsten Tag in der Residenz der Frau Baroness Mercedes ein, mir zitterten die Knie ob der Macht und Faszination, die diese außergewöhnliche Dame über mich ausübte. Es gab kein Zurück, das wußte ich instinktiv, als ich die Residenz betrat, was auch immer geschehen würde. Die Herrschrin führte mich in ein Studio, was ich schon geahnt hatte, sie befahl mir, mich auszuziehen und nackt kniend vor ihrem Thron zu warten. Selbstverständlich gehorchte ich, schon jetzt hatte ich mich ihr ergeben. Madame Baroness Mercedes trat ein und nahm Platz, ich mußte sie auf Sklavenart begrüßen. Die Edle Dame ordnete an:"Helmut, du mußt ins hochnotpeinliche Verhör! Lege dich über den Strafbock!" Gehorsam legte ich mich über den Strafbock und die Baroness, die persönlich das hochnotpeinliche Verhör übernahm, kettete mich an Händen und Füßen fest. Ein Zischen, knallend klatschte die Reitgerte auf meinen Po, eine Woge des Schnerzes raste durch meinen Körper:"Wage nicht, zu schreien! Wie oft hast du die Stellung der Frauen, und vor allem der Adligen Damen, die unendlich hoch über dir stehen, mißachtet?" Ich stammelte irgendetwas davon, dass ich ein Macho sei... Die Adlige Dame holte im Verlauf dieses wirklich hochnotpeinlichen Verhöres ein umfassendes Geständnis aus mir heraus, sie quälte mich mit den entsetzlichen Torturen, bis ich selbst darum bat, bestraft zu werden. dann mußte ich zur Urteilsverkündung vor dem Thron niederknien:"Du wirst zur lebenslänglichen Sklaverei verurteilt!" Gemäß den Regeln in der Residenz mußte ich um eine Strafverschärfung bitten, die mir auch gewährt wurde:"Du wirst ausgepeitsche, 50 Hiebe!" Ich küßte der Baroness die Füße, dann mußte ich mich wieder über den Strafboch legen, wo die Herrin das Urteil mit gnadenloser Härte vollstreckte. Für heute war ich entlassen, die Baroness ordnete noch an, wann ich das nächste Mal da zu sein hatte, ich durfte mich demütig verabschieden. |